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©Agentur Meinhardt
Foto: mark-konig-OsYYPaPgIjw-unsplash

Je älter ich werde, desto öfter passierte es, dass mir die Luft ausgeht:
Wenn ich eine Treppe hochrenne, wenn ich eine Wanderung mache,
wenn ich Kisten und Kästen schleppe… Was früher leicht und ganz selbstverständlich gelang, wird mit zunehmendem Alter mühsamer.

Wie viele Menschen müssen heute erleben, dass ihnen im wahrsten Sinne des Wortes, die Luft ausgeht, sie nicht mehr atmen können, so dass sie beatmet werden müssen. Covid 19 macht es nötig. Nicht überall gibt es genügend Beatmungsgeräte, um Menschen, die an Covid erkrankt sind, ausreichend zu versorgen.
In Indien wird Sauerstoff zur Mangelware, die zu Höchstpreisen auf dem Schwarzmarkt gehandelt wird. Es ist furchtbar, keine Luft mehr zu bekommen.
Genauso furchtbar, als Angehöriger ohnmächtig daneben stehen zu müssen und dem Vater, der Mutter, dem Freund oder gar dem Kind in der Not nicht helfen zu können.

Wie vielen geht die Puste aus, ökonomisch, emotional und psychisch, nach einem Jahr Pandemie und Schutzmaßnahmen … Wie oft reden wir in diesen Tagen davon, dass wir mal raus müssen, weil die Luft zu stickig ist, oder „dicke Luft“ ein Verbleiben erschwert. „Nur raus“ aus Enge und Muff, schlechter Gesellschaft oder bedrückender Isolation. „Nur raus“ aus den begrenzenden Schutzmaßnahmen. „Nur raus“ aus dieser Pandemie…
… endlich wieder aufatmen, durchatmen und neue Kraft schöpfen!

Ist es nicht interessant, dass die dritte göttliche Person, der Heilige Geist, mit dem griechischen Wort „Pneuma“ und dem hebräischen Wort „Ruach“ umschrieben wird, die beide für „Wind“, „Luft“ und „Atem“ stehen?
In aller Regel kann man weder den Atem, noch die Luft, noch den Wind sehen.
Sehen kann man im besten Fall ihre Wirkungen.
Auch wenn wir sie nicht sehen, geben sie Kraft,
bewegen sie die Welt, sind sie unverzichtbar und lebensnotwendig.
Wie der Geist Gottes, der über den Wassern brütete und die Schöpfung Gottes belebte. Sprechen wir nicht oft vom Lebensatem?

In diesen Tagen vor Pfingsten beten Christen um die Gabe und Herabkunft des Heiligen Geistes, damit ihnen nicht der Atem stockt, ihnen die Luft ausgeht und sie im Mief der eigenen Schlechtigkeit verkommen.
Wir beten darum, dass Gott uns seinen guten, langen Atem schenkt,
der uns Kraft gibt und genesen lässt. Frischer Wind, Gottes Geisteswehen, das uns Beine macht und zum Guten treibt.

Vielleicht beten Sie mit in der Tradition unserer Kirche, grade in diesen Tagen vor Pfingsten. Nötig haben wir es allemal.

Ihnen ein hoffnungsvolles und belebendes Pfingstfest!

 

 

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Die Katholische Glaubensinformation Fides ist eine Einrichtung des Erzbistums Köln und des Katholischen Gemeindeverbandes Düsseldorf. Sie wird von den Düsseldorfer Franziskanern betreut, zur Zeit von Rafael Dermund OFM und Athanasius Spies OFM.

 

 

 

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